Am 12. Oktober 2026 wirkte Univ.-Prof. MMag. Dr. Paul Gragl beim Symposium „Wiederaufbau Ukraine – Chancen und Beitrag der österreichischen Wirtschaft“ im Grazer Meerscheinschlössl mit. Die Uni Graz, die WKO Steiermark, das ICS und das Honorarkonsulat der Ukraine luden dabei zum Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
In seinem Vortrag „Das Tor Europas: Stand und Perspektiven des ukrainischen EU-Beitritts“ beleuchtete Gragl die rechtlichen und politischen Herausforderungen auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union. Ausgehend vom förmlichen Beginn der Beitrittsverhandlungen im Juni 2024 erläuterte er, dass der anhaltende Krieg die Annäherung an die Union beschleunige, zugleich jedoch eine erhebliche Hürde für den Beitrittsprozess darstelle. Als weitere Herausforderung hob er die bestehenden Einstimmigkeitserfordernisse hervor.
Anschließend diskutierte Gragl mit Wolfgang Anzengruber, Regierungskoordinator für den Ukraine-Wiederaufbau, dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets und dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Kiew, David Bachmann, über Perspektiven und Beteiligungsmöglichkeiten am Wiederaufbau.